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GESAMTEINDRUCK: „Gipsy Queen“ ist ein raues und zu Herzen gehendes Boxerinnen-Drama über eine von ihrer  Familie verstoßene Romni aus Rumänien, die in Hamburg ihren Weg macht.
 
DIE STORY: Als die unverheiratete Romni Ali (Alina Serban) in Rumänien zum zweiten Mal Mutter wird, bricht ihr Vater den Kontakt mit ihr ab. Ali geht mit ihren kleinen Kindern nach Hamburg, wo sie sich fortan mühsam mit Gelegenheitsjobs durchschlägt. Einer dieser Jobs führt sie in die schäbige St.-Pauli-Kneipe Ritze, wo im Hinterzimmer geboxt wird. Der Kneipier Tanne (Tobias Moretti) beobachtet Ali – die als Kind das Boxen erlernte– eines Tages dabei, wie sie einen Sandsack malträtiert. Tanne, selbst ein gescheiterter Ex-Boxer, erkennt Alis Talent. Und er schlägt ihr vor, in einem neuen Anlauf gut trainiert in den Ring zu steigen.

DIE STARS: Der Part des Hamburger Ex-Boxers Tanne – Typ Prolo mit Vokuhila-Frisur – ist gewiss eine der ungewöhnlichsten Rollen in der Laufbahn des Tiroler Film- und Bühnenstars Tobias Moretti.  Er meistert die Aufgabe mit Bravour – genauso wie seine Filmpartnerin Alina Serban jene der Boxerin. Die Rumänin aus Bukarest, die selbst aus einer Roma-Familie stammt, studierte in London und New York. In der BBC-Serie „The Last Enemy“ spielte sie an der Seite von Benedict Cumberbatch. Alina Serban ist auch für ihre Shakespeare-Rollen bekannt.
Der kurdisch-deutsche Autor/Regisseur Hüseyin Tabak wurde im deutschen Lemgo geboren und übersiedelte in den Nuller Jahren nach Wien, wo er bei Michael Haneke und Peter Patzak an der Filmakademie Regie studierte. Sein Erstling „Deine Schönheit ist nichts wert“ wurde 2014 mit dem Österreichischen Filmpreis als bester Film des Jahres ausgezeichnet.

DIE KRITIK: „Gipsy Queen“ variiert eine nicht besonders originelle, weil schon tausend Mal erzählte Geschichte: Jene vom Underdog, diesfalls eine Frau, der / die trotz aller Widerstände den eigenen Weg geht und sich damit letztlich durchsetzt. Im Boxerfilm-Genre funktionierte zum Beispiel „Rocky“ nach diesem Prinzip.
Was „Gipsy Queen“ aus der Masse ähnlich gelagerter Fälle heraushebt, sind die Figuren und die Art,  wie die Story voranschreitet. Autor/Regisseur Hüseyin Tabak lässt beim Schreiben wie beim Inszenieren jene beneidenswerte Eigenschaft spüren, die man auf der Bühne als Theaterpranke bezeichnet: Jeder Schlenker, jede kleine Geste sitzt. Die Figuren – zumeist raue Gestalten mit großem Herzen – sind vielschichtig gezeichnet und in allem, was sie tun, glaubwürdig.
Obendrein wird ganz ausgezeichnet gespielt. Alina Serban etwa strahlt als schlagkräftige Titelheldin die unnachahmliche Mischung aus Mütterlichkeit, Freundschaft, Humor und, wenn erforderlich, auch Aggression aus. Als Boxerin hat sie es gelernt, Schläge einzustecken, ohne gleich k.o. zu gehen. Als Gipsy Queen kann sie im Ring aber auch mächtig austeilen.
Ähnlich verhält sich‘s mit Tobias Moretti als Kneipenwirt Tanne. Der Ex-Boxer hat gewiss schon bessere (wenn auch nie wirklich gute) Zeiten gesehen. Und selbst, wenn er im Lauf der Jahre immer abgebrühter wurde, hat er sich eine gewisse Offenheit fürs Leben und für neue Eindrücke bewahrt. Letztere tritt zutage, wenn er Ali als Boxtrainer unter seine Fittiche nimmt: die beiden werden zu einem rabiaten, aber innigen Gespann.
Sprachlich meistert Moretti diese Ur-Hamburger Rolle souverän. Auch wenn sein Slang manchmal winzige südliche  Färbungen spüren lässt: Wüsste man nicht, dass der Schauspieler aus Tirol stammt, so würde man ihm den spröden Hanseaten jederzeit abnehmen.
Mit diesem famosen Personal, zu dem noch Catrin Striebeck als herbe Lebensgefährtin von Tanne und Irina Kurbanova als sonnige WG-Partnerin von Ali gehören, treibt Hüseyin Tabak seine Story energisch voran. Der Hart-aber-herzlich-Stil des Films offenbart gelegentlich eine gewisse Verwandtschaft zu den Werken des Hamburgers Fatih Akin.
Hüseyin Tabak hält dabei exzellent die Balance zwischen sportlichen, privaten und politischen Themen. „Gipsy Queen“ ist nicht nur ein Boxerfilm, sondern auch eine Hymne auf unerschütterliche Mutterliebe. Obendrein thematisiert das Drama natürlich auch das Thema Migration – mit einem speziellen, solidarischen Blick auf die Roma und ihre schwierige Position im europäischen Kontext.
Fazit: „Gipsy Queen“ ist ein rundherum gelungener Film, der beim Publikum einen positiven Wirkungstreffer nach dem andern erzielt.
 
IDEAL FÜR: FreundInnen rauer, realistischer Dramen, die viel Humanismus ausstrahlen. Und natürlich für Fans von Tobias Moretti, die den Star einmal als Hamburger Kiez-Größe erleben wollen.

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